>>Die Wirklichkeit schlägt immer erbarmungsloser zu. Ob sich Merkels Traumschlösser bis zum 27.09. aufrecht erhalten lassen, ist die große Frage. Die Daten aus den USA sind außerordentlich schlecht, die Autobauer wachen allmählich auf vom Abwracksuff (der Kater wird schrecklich sein!), und eine persönliche Erfahrung (anonymisiert wg Quellenschutz, wofür ich um Verständnis bitte, man muss mir ja nicht glauben!) darf ich auch noch anbringen: Im Hamburger Hafen haben Im- wie Export bis zu 40 % nachgegeben, und die sinkenden Frachtraten kommen noch dazu. Erste Firmen stehen hier kurz vor der Insolvenz, selbst etablierte Unternehmen können ihrem Stamm – die Befristeten und die Leiharbeiter sind längst weg! – nur noch bis Ende dieses, bestenfalls ca Mitte nächsten Jahres Entwarnung geben, danach rollt die Entlassungswelle richtig los.<<
Quelle und mehr:
http://kritik-und-kunst.blog.de/2009/07/02/rezession-brutal-6438389/
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Die Überschrift ist natürlich ungehörig, denn erstens handelt es sich nicht um Spekulanten, sondern um Akteure der sozialen Marktwirtschaft, und zweitens pohlt Angela Merkel niemanden am Hintern, sondern lobt das sozialmarktwirtschaftliche Engagement.
Wo?
Hier:
http://www.youtube.com/watch?v=3JgJmqVqzWE
Der gute alte Baron de Montesquieu würde sich im Grabe umdrehen, wüßte er, in welch starkem Maße seine Idee der Gewaltenteilung mit Füßen getreten wird. On the other hand ist im Zeitalter der Fusionen Gewaltenteilung suspekt, wenn nicht gar von gestern, wie Frau Schawahn so treffend bemerkte. Fusionen gab es in früheren Jahrhunderten vornehmlich durch Heirat. Von daher wäre es am besten, Frau Merkel ließe sich scheiden und heiratete in die Familie Pohl ein.
Näheres zum Verhältnis von deutschen Politikern zur Finanzwirtschaft hier:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=4039#more-4039
Und Franktireur meint: “Es gibt auch noch etwas anderes als Politik, besonders, wenn Politik von organisierter Kriminalität nicht mehr wirklich unterscheidbar geworden ist.”
Ich frage mich: Wie kommt er bloß darauf?
www.franktireur./cducsu-der-kraemerladen-im-sommerschlussverkauf/
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… hier ein wichtiger Hinweis auf die Nachdenkseiten, von denen aus man sich dann weiterklicken kann:
Es gibt eine neue Stellungnahme der EKD und einen kritischen Kommentar zu dieser Stellungnahme von Prof. Dr. Franz Segbers, was Albrecht Müller wiederum zu einem Kommentar veranlasst hat:
>>„Nicht mehr kontrollierbare Risiken wurden in Kauf genommen, weil man auf diese Weise Wachstumschancen und hohe Risiken erwartete.“ So steht es im Wort des Rates. Wir wissen aber, dass es den Betreibern des Kapitalmarkt-Casinos nicht um Wachstumschancen ging. Das Kettenspiel des Herrn Madoff mit einem Schaden von rund 50.000.000.000 $ wie auch die Auslagerung der Risiken der Industriekreditbank in ihre Zweckgesellschaften und der Kauf von amerikanischen Hypothekenpapieren hatten mit Wachstumschancen nichts zu tun. Es war die reine Spekulation. Auch die Evangelische Kirche sollte endlich aufhören, sich und uns etwas vorzumachen.
Segbers schreibt: „Im Vorwort wird Bischof Wolfgang Huber noch klarer, wenn er den Glauben an „Privatisierung und Deregulierung als wirtschaftliche Heilsbringer“ ursächlich für die Krise benennt. – Das ist sehr nett. Aber ich habe Wolfgang Huber als Verfechter der Agenda 2010 kennen gelernt. Und das Mitglied in der Spitze der Evangelischen Kirche, Bischöfin Käsmann, war Teil der so genannten Biedenkopf-Kommission, die in besonderer Weise für die Privatisierung der Altersvorsorge warb.
So einfach sollten die Wendehälse in der Evangelischen Kirche nicht davon kommen, denke ich.
Professor Segbers schreibt dann noch: „Denn wer es liest, der sieht, dass die EKD der Politik die Leviten liest.“ Das sollte die Spitze der Evangelischen Kirche nicht tun. Wenn man sich einfangen lässt – wie Wolfgang Huber und Margot Käsmann von Gerhard Schröder, Kurt Biedenkopf und Hans-Werner Sinn (Mitglied der erwähnten Biedenkopf Kommission) – dann sollte man zumindest der Politik nicht die Leviten lesen, eher sich selbst.
Ich gebe zu: Meine Kritik an den Spitzen der Evangelischen Kirche und an der gnädigen Kommentierung von Franz Segbers folgt nicht der reinen Vernunft, sondern ist geprägt von einer eigenen Geschichte mit dieser Einrichtung. Ich gebe auch zu, dass meine Kritik an der EKD unfair erscheint und ist, wenn man die Verhältnisse in der katholischen Kirche vergleichend unter die Lupe nimmt.<<
Quelle und mehr:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=4038#more-4038
PS.: Wenn ich richtig gelesen habe, wird gesagt, Huber und Käsmann hätten sich von den Betreibern der Agenda 2010 einfangen lassen, so muss ich dies um die absolut gehässige Bemerkung ergänzen: Wer so viel verdient, wie Herr Huber und Frau Käsmann, hat keine Ahnung wie es ist, von Hartz IV leben und sich von dieser Politik schikanieren lassen zu müssen.
Alles Gerede und vor allem fromme Sprüche seitens der Kirche vom Mitgefühl bleiben verlogen, denn man kann nur das mitfühlen, was man an sich selbst erlebt beziehungsweise erlebt hat. Deshalb ist im Christentum auch die Kreuzestheologie so zentral. Warum? Das müssten die Kirchenoberen wissen.
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Die Nachricht zur Überschrift findet sich hier:
http://www.focus.de—-heizkostenpauschale
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Ich hatte vor zwei Tagen geschrieben, dass die Renten”erhöhung” erst Ende Juli 2009 spürbar wird. Ein Leser meiner Seiten wies mich darauf hin, dass die Rente für Juli Ende Juni überwiesen wird. Dem ist so und doch nicht so, denn es gibt zwei Arten von Rentenbeziehern: Die von vorher und die von nachher.
Ich zitiere:
>>Rentenauszahlung: Erst am Ende des Monats
05.03.2004 – von Hanne Schweitzer
Der Rentenauszahlungstermin für Neurentner wurde im Oktober 2003 von der rot/grünen Bundesregierung vom Monatsanfang auf das Monatsende verschoben. Die Neuregelung gilt ab April 2004. Wie der Neurentner oder die Neurentnerin den ersten Rentenmonat überbrücken soll, ist nicht das Problem der Regierenden. Sie erhalten keine Renten, sondern Pensionen. Was allein zählt, ist der durch die Verschiebung entstehende jährliche Zinsgewinn von 14 Millionen Euro. <<
Außerdem wurde beschlossen, die Schwankungsreserve der Rentenversicherer von 50 auf 20 Prozent senken.<<
Link: http://www.altersdiskriminierung.de/themen/artikel.php?id=3006
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PS.: Wer zum Beispiel am 2. Januar 65 Jahre alt wird, erhält seine erste Rentenzahlung erst für Februar, und zwar am 28. oder 29. Februar. Wenn er kein Erspartes besitzt, muss er für den Januar das Sozialamt in Anspruch nehmen. Auch so hat die Rot-Grüne-Regierung die Rentenkasse entlastet.
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