Notizen aus der Unterwelt

Der kritische Blog von Klaus Baum

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Sara Paretsky, die Krimalschriftstellerin mit dem Fokus auf Wirtschaftskriminalität erhält Unterstützung durch Roberto Scarpinato

Februar 9th, 2010 · Beitrag kommentieren · Beitrag drucken Beitrag drucken

Scarpinato: >>Die Auswüchse der Wirtschaftskriminalität in den Chefetagen der internationalen Konzerne, die die Weltwirtschaft bestimmen, verursachen weit größere und schwerer zu behebende Schäden als andere Verbrechen.<<

Das eigentlich Schlimme daran besteht darin, dass die Gesetzgeber, also die Parlamente und Regierungen die Verbrechen auch noch legalisieren.

http://www.fr-online.de/_em_cms/_globals/print.

Siehe auch:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=4509#more-4509

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Das Abstandsgebot

Februar 8th, 2010 · Beitrag kommentieren · Beitrag drucken Beitrag drucken

Habe eben mit Hans-Olaf Henkel telefoniert und ihn nach der Bedeutung des Wortes Abstandsgebot gefragt. Er meinte, die Arbeiter und Angestellten sollen Abstand von Lohn und Gehalt nehmen.

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Ein kurzer Beitrag von HAL9002, der die Propaganda-Technik der NeoCons auf den Punkt bringt (con man = Bauernfänger, Betrüger, Hochstapler, Trickbetrüger)

Februar 8th, 2010 · Beitrag kommentieren · Beitrag drucken Beitrag drucken

Würden wir über Fußball sprechen, dann müsste man der neolib. Mannschaft gratulieren.
“- Ihr habt es mal wieder geschafft, die ganze Diskussion über Armut einfach umzudrehen und in eine über Faulheit umzumünzen.
- Ihr habt es geschafft das ausstehende Gerichtsurteil im vorraus bereits anzugreifen.
- Und Hohheit über die Stammtische habt ihr auch wieder.
- Ihr habt einfach einen besseren Sturm
- Glückwunsch zur nächsten Lohnsenkungsrunde”

Ich mag Fußball nicht.

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Wo die wahre kriminelle Energie zu finden ist?

Februar 8th, 2010 · Beitrag kommentieren · Beitrag drucken Beitrag drucken

Sie findet sich bei jenen, die im Hinblick auf Hartz IV vom Abstandsgebot reden, und damit meinen, dass die Hartz-IV-Sätze zu hoch sind. Allein das Wort Abstandsgebot ist eine Anmaßung. Dem Alten Testament zufolge sind die 10 Gebote göttlichen Ursprungs. Die Begriffskreationisten des deutschen neoliberalen Lagers suggerieren also mit dem Abstandsgebot, es sei vom Himmel gefallen. Dieses Gebot gibt es aber nicht an sich, sondern ist eine willkürliche Setzung jener asozialen Arbeitgeber, die denjenigen, die für sie arbeitet, nicht angemessen entlohnen wollen, jedenfalls nicht so, dass man davon existieren könnte.

Diese Asozialen sind  Grenzsetzer und Diktatoren, die möchten, dass die armen Abhängigen nach ihrer Pfeife tanzen, und zwar nach dem Motto: Ausbeuter übernehmen die Macht.

Wie die Realität der Abstände tatsächlich aussieht, zeigt ein Blick auf den öffentlichen Dienst, genauer, auf die BAT-Tabelle. Die niedrigste Gehaltsstufe in der Tabelle ist die Stufe 10 (die höchste ist 1). Ein 39jähriger (ledig) erhält in Hessen in der niedrigsten Gehaltsstufe im Jahre 2010  1.819.88.– Euro Brutto , netto bleiben dann 1.391.21 €.

Hartz IV bewegt sich um 670.– €. Der 39jährige hätte im öffentlichen Dienst in der untersten Gehaltsstufe mehr als das Doppelte: Zwei Mal Hartz IV ergeben erst einen Betrag von 1.340.– €.

Wenn jemand, der BAT IVb verdiente, arbeitslos wird, bekommt er als Hartz-IV-Empfänger etwas mehr als 1.000.– € weniger, als wenn er noch seine Arbeitsstelle hätte. Sein Nettogehalt wäre 1.743,15 €, würde er arbeiten.

Geht man von der niedrigsten Gehaltstufe aus, kann man sagen, je mehr einer verdient hat, desto größer wird der Abstand zwischen vormaligen Nettolohn und Hartz-IV-Satz.

Die Propagandisten des Neoliberalismus manipulieren die öffentliche Meinung auf derart widerliche Weise, dass man sie mit mit dem Übelsten vergleichen muss, was Menschen Menschen je angetan haben. Ich spreche es jetzt nicht aus – das böse Wort.

Hier die derzeit gültige BAT-Tabelle (man klicke in das jeweilige Kästchen: es öffnet sich dann eine Detailberechnung).

http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/bat/hessen?id=bat-hessen-2009&matrix=1

Zum Thema siehe auch Lutz Hausstein, der einen Mindestsatz errechnet, einen Mindestbetrag, den man im Monat benötigt, um leben zu können. Ich garantiere: eine Dose Kaviar pro Monat ist in diesem Mindestbetrag nicht enthalten.

http://hanniballektor.wordpress.com/2010/02/04/was-der-mensch-braucht/

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Gestern in Zürich: Deutsche Arbeiter holen ihr Geld von der UBS zurück.

Februar 6th, 2010 · Beitrag kommentieren · Beitrag drucken Beitrag drucken

ubs-zurich

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