Notizen aus der Unterwelt

Der kritische Blog von Klaus Baum

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Warum Menschen, wenn sie Politiker werden und zu hohe Diäten einstreichen, verblöden …

März 17th, 2009 · 1 Kommentar · Beitrag drucken Beitrag drucken

… las ich am vergangenen Wochenende in einem Medizinbuch von Klaus-Dietrich Runow. Aber bevor ich daraus zitiere, noch eine Anmerkung über mein Ausbleiben am Montag. Mein Modem stand auf Rot, denn mein Anschluß war durch einen technischen Defekt seitens der Telekom blockiert.

Weil der Mensch, weil das Lebendige ein Mangelwesen ist, hat es zum Ausgleich ein Gehirn, daß dem Überleben dienlich ist. Die These zum Schluß dieses Medizin-Buches von Dr. Runow lautet nun, da, wo ein Lebewesen optimal versorgt ist, stirbt das Gehirn ab.

Man wundert sich immer wieder, wieso Menschen, die im jugendlichen Alter im Sinne der Humanität, der Mitmenschlichkeit aktiv sind, im Alter, insonderheit als Politiker mit viel zu hohen Bezügen, einen so grausam dementen und asozialen Eindruck machen. Jetzt ist das Rätsel gelöst.

Im Darm gibt es für den Bandwurm Nahrung im Überfluss. Er hat, bedingt durch dieses optimale Lebensumfeld, sein Gehirn allmählich eingebüßt.

>>Wie den Bandwürmern ist es bisher auch allen anderen Parasiten ergangen. Erst benutzen sie ihr Hirn besonders schlau, um sich ein bequemes Leben zu machen, und wenn sie das endlich geschafft haben, fangen sie an zu verblöden. Eine Einsatzmöglichkeit für das Gehirn besteht also darin, sich mit seiner Hilfe einen Lebensraum zu erschließen, in dem gar kein Gehirn mehr benötigt wird.<<

feynsinn hat heute einen Artikel über Westerwelle veröffentlicht (die linke und ihr kapitalismus). Im Kölner Karneval gab es vor Jahren eine “Skulptur”: Angelika Merkel kriecht Bush in den Arsch.

Jetzt wissen wir endlich, was diese Redensart bedeutet: In den Arsch kriechen heißt, sich optimale Versorgung verschaffen. Deutsche Politiker als Parasiten im Darm der Großindustrie und der Großbanken. Versorgungsmentalität heißt aber auch schon, sich als Oberbürgermeister neben dem Oberbürgermeistergehalt noch mit 200.000.– Euro zusätzlich durch die Stadtwerke versorgen zu lassen (als Vorsitzender des Aufsichtsrates).

Tags: Alltägliches · Literatur

1 Antwort so far ↓

  • 1 Andreas E. // Mrz 17, 2009 at 1:43 pm

    Gerade heute habe ich einen entsprechenden Artikel dazu gebracht – 2 Köpfe, so weit voneinander entfernt – und dann der gleiche Gedankengang.

    Obwohl ich es hier ein wenig anders aufgezogen habe: http://hangolin.ha.funpic.de/wordpress/archives/735

    Aber im Prinzip schlußfolgern wir hier dasselbe.

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