Notizen aus der Unterwelt

Der kritische Blog von Klaus Baum

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McKinsey, die Unternehmensberaterfirma mit den meisten Hochbegabten in ihrem Team, rät den Bettlern in Göttingen …

März 28th, 2009 · 2 Kommentare · Beitrag drucken Beitrag drucken

… und im Rest der Republik folgendes:

Gründung eines eingetragenen Vereins in Parallele zu den ANONYMEN ALKOHOLIKERN, kurz AA genannt.

Die anonymen Bettler: AB e.V.

Um dem Grundsatz der Anonymität gerecht zu werden, Anonymität als Schutz vor den Spähern, Schätzern, Autisten vom Sozialamt, hier die ersten Vorschläge von McKinsey:

1. Bemalung und Verkleidung:

bettler-bemalt.jpg bettler-bemalt2.jpg

2. Verkleidung als Frau mit Kopftuch und dem Gesicht möglichst nah am Boden:

bettler-mit-kopftuch.jpg

3. die größte Anonymität bietet die totale Verhüllung:

bettler-anonymisiert.jpg

Hans Magnus Enzensberger hat sich in die Göttinger Bettleraffäre eingemischt. Er rät vorerst: Lern unerkannt gehen, lern mehr als Ich. Das Viertel wechseln, den Pass, das Gesicht …..

Wenn all diese Ratschläge befolgt werden, müsste es doch mit dem abzugsfreien Betteln in Göttingen auch wieder klappen.

Weitere Ratschläge werden noch entgegengenommen. Die ersten sind schon eingetroffen: Der Mann mit der Maske, Zorro, Eishockey-Spieler, Karneval in Venedig, Batman ……

30.3.09  PS.: Nach dem Vorfall von Göttingen: Brecht-Erben fordern die Gründung einer Schule für Bettler.

Warum McKinsey? Die Antwort ist einfach: Je intelligenter jemand ist, um so besser kann er sich verstellen.

Tags: Alltägliches

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