Von und zu Guttenberg: Die Widerstandskämpfer >>haben (…) der Welt von damals und sie haben uns heute gezeigt, dass es auch in den dunkelsten Zeiten der Diktatur ein anderes, ein besseres Deutschland gegeben hat.<<
>>Die Männer und Frauen des 20. Juli sind fraglos Vorbilder für heute.<<
Zum Erbe der Verschwörer gehöre es, sich auch heute zu fragen: >>Wie hätten wir gehandelt? Hätten wir geschwiegen<<
Dazu passt die
Pressemitteilung des Erwerbslosen Forums Deutschland
Sparprogramm der Bundesregierung sorgt für den Wegfall der Erwerbsminderungsrente
Bonn – Die vorgelegten Sparvorschläge der Bundesregierung können für kranke Menschen bedeuten, dass deren Anspruch auf Erwerbsminderungsrente komplett wegfällt, sofern sie Hartz IV-Leistungen erhalten. Erwerbsminderungsrente erhalten Menschen, die auf Grund ihres Gesundheitszustandes nur noch weniger als sechs Stunden arbeiten können. Voraussetzungen sind jedoch, dass innerhalb der letzten 5 Jahre Mitgliedschaft in der Rentenversicherung mindestens 3 Jahre lang Pflichtbeiträge eingezahlt wurden. „Nach den Plänen von Schwarz-Gelb soll der Rentenbeitrag bei Hartz IV komplett entfallen. Damit werden vom kommenden Jahr viele Menschen keinen Anspruch mehr auf Erwerbsminderungsrente haben, da die 3jährige Beitragszeit unterbrochen wird. Damit werden kranke Menschen noch mal besonders benachteiligt, wenn sie auf Hartz IV-Leistungen angewiesen sind“, so Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland.
Das Erwerbslosen Forum Deutschland bezeichnet die vorliegenden Einsparpläne im Bereich Hartz IV als „Sparorgie an den ärmsten der Armen“. Neben der Streichung von Rentenbeiträgen sollen auch junge Familien mit Hartz IV kein Elterngeld mehr erhalten; auch wenn sie einem Minijob nachgehen oder wegen des geringen Einkommen aufstocken müssen. Dies bekräftige Bundesfamilienministerin Krista Schröder nochmals gegenüber der „Passauer Neuen Presse“ (21.07.2010).
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Ein Begriff, der im übrigen an einen denunziatorischen Begriff der Nazis erinnert, an den Begriff der Humanitätsduselei.
Albrecht Müller schreibt auf den Nachdenkseiten:
>>Vor 30 Jahren noch war es selbstverständlich, dass sich Menschen mit gutem und sehr gutem Einkommen und mit respektablem beruflichen Erfolg Gedanken darüber machen konnten, wie die wirtschaftliche Lage und die Lebenswelt auch der weniger Erfolgreichen und Benachteiligten zum Besseren gewendet werden könnte. Es war einmal selbstverständlich, dass ein beträchtlicher Kreis von Gutverdienenden in und außerhalb der Parteien die Sorge für die Mehrheit der Menschen einschließlich der Benachteiligten zu ihrer eigenen Sache machten. Dann ist das Etikett „Gutmensch“ – vermutlich gezielt – erfunden und in die Diskussion eingeführt worden. In Deutschland ist die Agitation von einigen Zynikern aus dem gleichen Milieu der Bessergestellten betrieben worden, mit dem Spiegel als eine Art von Speerspitze. Fortan musste man sich rechtfertigen, wenn man für etwas anderes eintrat als das eigene egoistische Interesse. Die gesellschaftspolitischen Egoisten bestimmten die Tonlage. Ihr Verhalten und ihre Agitation war gesellschaftsfähig geworden.<<
Ich dachte mir eben, das passt. Es gab einst eine Zeit, in der die gut Verdienenden, wie Jos Weber, der in den sechziger und siebziger Jahren Professor für Architektur an HfbK am Lerchenfeld in Hamburg war, sich für soziale Projekte einsetzten. Sein Denken ging sogar noch über das integrative Lernen an einer Gesamtschule hinaus, wie der Titel des 1973 erschienen Buches verdeutlicht:
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Der Deutschlandfunk wies am Montag, den 19. Juli 2010, auf folgendes Buch hin:
Andreas Fisahn: “Die Demokratie entfesseln, nicht die Märkte. Argumente für eine postkapitalistische Wirtschaft und Gesellschaft”. PapyRossa Verlag
“Der Markt macht sich die Gesellschaft Untertan, alle gesellschaftlichen Regelungen werden den Gesetzmäßigkeiten des Marktes unterworfen. Der Markt folgt nicht demokratischen Entscheidungsprozessen, sondern erscheint als zweite Natur, deren Gesetzen sich der Einzelne und die gesellschaftlichen Entscheidungsstrukturen beugen.”
Die gesamte Rezension zum Nachlesen und Nachhören:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1228420/
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Aufgrund einer Reihe von Anfragen, welchen Browser ich benutze, hier die Antwort:
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Dieser Film ist noch immer zu verstehen als ein Beispiel liebevoller Hingabe an ein Kind, eine Hymne über Erziehung. Im Gegensatz zu Truffaut kann man Walter Scheuerl vermutlich nicht als Humanisten bezeichnen, wenn Humanismus bedeutet, sich um Außenseiter und Ausgegrenzte zu kümmern.
http://www.youtube.com/watch?v=3IDNA1GTl4k
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Wolfsjunge
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