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	<title>Kommentare zu: Schönheit, die von oben kommt. Thesen zu Gerhard Merz, dem Künstler.</title>
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	<description>Der kritische Blog von Klaus Baum</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 Jul 2010 17:36:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: ElJardin</title>
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		<dc:creator>ElJardin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 07:59:17 +0000</pubDate>
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		<description>Grundsätzlich darf man schon Kunstwerke der bildenden Kunst mit anderen Kunstformen vergleichen. Aber nicht willkürlich. 

Ich sehe hier überhaupt keinen Grund, Gerhard Merz ausgerechnet mit Woody Allen zu vergleichen. Es ist klar, dass man auf keinen grünen Zweig kommt, wenn man sich eine Merz-Ausstellung mit Allen und Roland Barthes im Rücken anschaut: Gerhard Merz zitiert wohl in den Tod (ins Leere) statt ins Leben, was aber doch das selbe ist, oder nicht? Will ich mir  von Kunst irgendwelche &quot;Lebenshilfe-Tipps&quot; holen, bin ich in der falschen Branche. 

Kunst ist - jedenfalls für Gerhard Merz - etwas Absolutes, Kompromissloses. Was aber nicht heisst, dass mit Absolut eine objektive Wahrheit gemeint ist. Zu einer &quot;objektiven Wahrheit&quot; gelangt man weder durch stures studieren von Literatur, noch durch naives, subjektives Empfinden; sondern im Normalfall überhaupt nicht. 

PS: Man darf nicht vergessen, dass es sich bei der hellen Kammer von Barthes um ein Werk über Fotographie handelt und nicht um ein Werk über Malerei. Der Ausgangspunkt dieser Arbeit ist der &quot;Abdruck&quot;, der &quot;Index&quot;, oder besser: die Unlösbarkeit vom &quot;Referenten&quot;. Und Barthes beurteilt alle diese Fotos unter diesem Aspekt, wodurch seine subjektiven Beurteilungen ihre Berechtigung haben. In der Malerei funktioniert diese Betrachtungsweise nicht oder nur eingeschränkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Grundsätzlich darf man schon Kunstwerke der bildenden Kunst mit anderen Kunstformen vergleichen. Aber nicht willkürlich. </p>
<p>Ich sehe hier überhaupt keinen Grund, Gerhard Merz ausgerechnet mit Woody Allen zu vergleichen. Es ist klar, dass man auf keinen grünen Zweig kommt, wenn man sich eine Merz-Ausstellung mit Allen und Roland Barthes im Rücken anschaut: Gerhard Merz zitiert wohl in den Tod (ins Leere) statt ins Leben, was aber doch das selbe ist, oder nicht? Will ich mir  von Kunst irgendwelche &#8220;Lebenshilfe-Tipps&#8221; holen, bin ich in der falschen Branche. </p>
<p>Kunst ist &#8211; jedenfalls für Gerhard Merz &#8211; etwas Absolutes, Kompromissloses. Was aber nicht heisst, dass mit Absolut eine objektive Wahrheit gemeint ist. Zu einer &#8220;objektiven Wahrheit&#8221; gelangt man weder durch stures studieren von Literatur, noch durch naives, subjektives Empfinden; sondern im Normalfall überhaupt nicht. </p>
<p>PS: Man darf nicht vergessen, dass es sich bei der hellen Kammer von Barthes um ein Werk über Fotographie handelt und nicht um ein Werk über Malerei. Der Ausgangspunkt dieser Arbeit ist der &#8220;Abdruck&#8221;, der &#8220;Index&#8221;, oder besser: die Unlösbarkeit vom &#8220;Referenten&#8221;. Und Barthes beurteilt alle diese Fotos unter diesem Aspekt, wodurch seine subjektiven Beurteilungen ihre Berechtigung haben. In der Malerei funktioniert diese Betrachtungsweise nicht oder nur eingeschränkt.</p>
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